DIE DÖRFER IM LAND DER SÁMI – FÜR EWIGE LAPPLAND FREUNDE

Im Land der Sámi oder Sápmi , wie es in der einheimischen Sprache heißt,  sind samische Kultur und Traditionen noch sehr lebendig. Die Dörfer reihen sich wie Perlen aneinander, jedes ist auf seine Art besonders. Für viele ist Sápmi der schönste Platz der Welt. Hier kann man frei atmen und innere Ruhe finden. Sápmi ist ein Land der weiten, unberührten Wildnis. Ein Land, in dem das Wasser glitzert, die Sterne funkeln und die Polarlichter am Himmel ein Feuerwerk kosmischer Farben bieten. Nicht zuletzt beeindruckt Sápmi mit seiner Gastlichkeit. Sápmi ist der Ort, an dem sich die ewigen Freunde Lapplands zuhause fühlen.

NELLIM

Das Wildmarkdorf

Nellim liegt im „wilden Osten” von Sápmi, nahe der russischen Grenze, am Ufer des Inarijärvi. Auf den großen Inari kann man direkt vom Dorfzentrum aus mit dem Boot fahren oder im Winter auch mit dem Motorschlitten. Ursprünglich war Nellim ein inarisamisches Dorf, in den 20er und 30er Jahren kamen jedoch viele finnische Holzarbeiter hierher und später auch Skoltsamen aus Petschenga, das im 2. Weltkrieg an Russland abgetreten werden musste. Heutzutage ist das Dorf als Ort der Begegnung der drei Kulturen bekannt. Einen Besuch wert sind hier u. a. die Grenzbrücke des Paatsjoki, der Geschichtspfad Rautaportin historiapolku und die Kirche des Heiligen Tryphon von Petschenga. Im Norden des Dorfes erstreckt sich das Wildgebiet Vätsäri und im Süden liegt das Fjällgebiet des Tsarmitunturi, wo man mit viel Glück sogar einen Bären in seinem natürlichen Lebensraum erleben kann. Im Winter ist aber ein ganz besonderes Spektakel garantiert, wenn über dem dunklen Land die bunten Polarlichter den Himmel erstrahlen lassen.

Toteutus: Iggo Oy